Festbilder
6. Juni 2019

Ein erstes Fazit nach 10 Wochen

Während zwei Tagen konnte in Oberdorf attraktiver Schwingsport bestaunt werden. Am Samstag 25. Mai stieg der Ob- und Nidwaldner Schwinger-Nachwuchs in die Zwilchhosen, am Sonntag 26. Mai sahen rund 3700 Zuschauerinnen und Zuschauer die Zweikämpfe der „Grossen“. Die Aufbauarbeiten für das ganze Festareal beim Schulhaus und auf der Dabeletenmatte starteten am Samstag 18. Mai, schon am Dienstag 28. Mai war das ganze Festareal abgeräumt. Rund 10 Tage prägte dieses Schwinger-Wochenende das Geschehen bei der Schulhausstrasse, der Schwingervirus hatte das ganze Dorf im Griff. Für die gesamte Organisation gab es ausserordentlich viele Komplimente. Bereits sind über zwei Monate vergangen, OK-Präsident Josef Niederberger zieht ein erstes Fazit.

Wie sieht der sportliche Rückblick aus?

Wir durften an zwei Tagen grossartige Leistungen bestaunen, der Schwinger- Nachwuchs begeisterte wie die „Grossen“. Am Sonntag gewann der Beste, unsere einheimischen Schwinger haben sich ebenfalls gute Ränge erkämpft. Die Schwinger waren motiviert, tolle Leistungen zu zeigen und machten das Schwingfest zu einem Genuss für die Zuschauer.

Wie fielen die Reaktionen aus?

Es gab allseitig gute Rückmeldungen. Die Schwinger sowie die Festbesucher konnten von den guten Voraussetzungen bezüglich Infrastruktur profitieren. Wir hatten grosses Wetterglück und zufriedene Landbesitzer. Das 115. Ob- und Nidwaldner Kantonal Schwingfest 2019 wird für die Schwingersektion Nidwalden und die Gemeinde Oberdorf positiv in die Geschichte eingehen.

Was war aus ihrer Sicht das Highlight?

Die Zusammenarbeit des sehr motivierten und aktiven Organisationskomitees. Die vielen Sponsoren, Helferinnen und Helfer, die Mitwirkenden am Rahmenprogramm begeisterten mich ebenso sehr wie die sportlichen, fairen Leistungen der Nachwuchs- und Aktivschwinger. Für mich ist der Schwingsport als solches ein Highlight, der ja der Schweizer Nationalsport ist und das Volk dermassen begeistert. Für den Erfolg eines solchen Festes ist die Zusammenarbeit von allen Personen, ob klein oder gross, eminent wichtig. Eine grossartige Teamleistung aller Helferinnen und Helfer ist eine Voraussetzung damit ein solches Fest optimal läuft wie wir das am 25. und 26. Mai 2019 in Oberdorf erleben durften. Von der Schwingersektion Nidwalden waren sämtliche Generationen im Einsatz,

Ehrenmitglieder, Vorstand, Aktiv- und Jungschwinger, das hat mich beeindruckt und natürlich sehr gefreut.

Beim Gabentempel kam das Publikum nicht aus dem Staunen heraus.

Die vielen schönen Gaben die von einzelnen Personen und von Geschäften gesponsert werden, war ein weiteres Highlight. Es zeigt die Verbundenheit zu unserem einzigartigen Schwingsport. Wie in allen Ressorts leistete auch das Gabenkomitee grossartige Arbeit.

Ist ein finanzieller Erfolg zu erwarten?

Noch ist es zu früh, Zahlen zu nennen, aber es darf sicher ein positives Resultat erwartet werden. Die Schwingersektion Nidwalden kann mit einem Zustupf in die Vereinskasse rechnen, der Gewinn wird gemäss Sektionspräsident Thomas Achermann vollumfänglich in den Ausbau der Eichli-Schwinghalle fliessen. Bei dieser Gelegenheit danke ich allen nochmals recht herzlich. Im Herbst werden die vielen Helferinnen und Helfer zu einem Helferfest geladen.

Franz Niederberger